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Woran kann es liegen, dass Ihr Freischneider nicht anspringt?

2024-02-21

Es gibt drei Hauptgründe, warum der Rasenmäher nicht anspringt: ein Fehler im Kraftstoffsystem, ein Fehler im Stromkreissystem und eine unzureichende Zylinderkompression.

Generell treten die drei Hauptprobleme nicht gleichzeitig auf. Wenn eine Maschine also nicht startet, sollten Sie zunächst die Fehlerursache ermitteln, das betroffene System identifizieren und dann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Gehen Sie dabei behutsam vor. Sie können die folgenden Schritte zur Überprüfung nutzen.

① Drehen Sie zunächst das Anlasserrad von Hand. Beim Passieren des oberen Totpunkts (OT) ist ein höherer Kraftaufwand spürbar. Nach dem Passieren des OT lässt sich das Anlasserrad automatisch um einen größeren Winkel drehen, was auf eine normale Kompression hinweist. Bei neuen oder überholten Maschinen ist die Kompression in der Regel gut.

② Beim Starten ist kein Knallgeräusch im Zylinder zu hören, der Auspuff klingt schwach und die Abgase sind trocken und geruchlos. Dieses Phänomen deutet meist auf Probleme mit dem Ölsystem hin. Prüfen Sie, ob der Tankschalter eingeschaltet ist, wie viel Öl sich im Tank befindet, ob die Ölleitungsverbindung locker ist und betätigen Sie mehrmals den Vergaser-Einstellhebel, um zu sehen, ob Öl austritt. Wenn diese Punkte in Ordnung sind und der Motor trotzdem nicht anspringt, geben Sie Benzin in die Zündkammeröffnung und versuchen Sie es erneut. Springt der Motor weiterhin nicht an oder qualmt er nur kurz und geht dann wieder aus, ist möglicherweise die Messbohrung im Vergaser verstopft. Bauen Sie die Schwimmerkammer aus, nehmen Sie die Messbohrung heraus und reinigen Sie sie mit Blasebalg oder einem Reinigungsmittel. Verwenden Sie keinen Draht. Messen Sie anschließend den Durchmesser der Bohrung.

③ Beim Starten des Motors ist kein oder nur ein undeutliches Explosionsgeräusch zu hören, der Vergaser oder der Auspuff knallt, und die aus dem Auspuff austretenden Abgase sind feucht und riechen nach Benzin. Diese Phänomene werden meist durch Fehler im Zündsystem verursacht.

Wenn keine Zündung erfolgt, sollte zunächst die Zündkammer ausgebaut werden. Setzen Sie die Zündkammer auf den Zündkerzenschutz an der Hochspannungsleitung, berühren Sie mit der seitlichen Elektrode der Zündkammer ein Metallteil der Maschine und drehen Sie das Anlasserrad schnell, um zu prüfen, ob blaue Funken überspringen. Falls nicht, überprüfen Sie die einzelnen Komponenten des Stromkreises. Bei älteren Maschinen kann, falls Stromkreis und Ölkreislauf in Ordnung sind, der Motor aber dennoch nicht anspringt, weiter geprüft werden, ob der Kompressionsdruck zu niedrig ist. In diesem Fall kann die Zündkerze ausgebaut, etwas Öl in den Zylinder gegeben und die Zündkerze wieder eingebaut werden. Zündet der Motor, ist die Kompression im Zylinder unzureichend. Der Zylinderkopf sollte demontiert werden, um die Zylinderkopfdichtung auf Beschädigungen zu prüfen. Der Zylinder sollte ausgebaut und auf übermäßigen Verschleiß der Kolbenringe und des Zylinders geprüft werden.

④ Alle Teile sind in gutem Zustand. Da die Umgebungstemperatur beim Starten zu niedrig und die Maschine zu kalt ist, lässt sich das Benzin nicht gut zerstäuben und der Start gestaltet sich schwierig.

⑤ Wenn die Rohrleitungsverbindung nicht dicht ist, ist zu wenig Öl und zu viel Luft vorhanden, oder wenn der Luftfilter verstopft ist, ist zu viel Öl und zu wenig Luft vorhanden, dann ist der Motor schwer zu starten.

⑥ Die Richtung des Anreißseils und die Anreißgeschwindigkeit haben ebenfalls Einfluss darauf, ob ein Start möglich ist.

⑦Wenn die Öffnung der inneren Tür beim Starten nicht ordnungsgemäß blockiert ist, lässt sich das Fahrzeug nicht leicht starten.